Einmal quer durch die Alpen!

6 Länder, 5000 Kilometer, 23 Tage so könnte man es in der Superkurzform schreiben, aber das wäre der Sache nicht gerecht. Also….

Wir müssen uns anpassen, Corona hat uns immer noch im Griff. Somit gibt es keine perfekte Planung, sondern nur eine Idee mit einer groben Route. Wir wollen in die französischen Seealpen, der Grand Route de Alps folgen, so ist die erste Vorgabe. Gleich schon die Einschränkung, die Inzidenzzahlen im Bereich der französischen Küste sind hoch. Damit gibt es die erste Veränderung im Plan.

Die ersten Tage unserer diesjährigen Urlaubstour führt und direkt nach Bayern, in den schönen Spessart. Eines unserer Lieblingshotels, das Waldhotel Heppe (https://waldhotelheppe.de/) liegt direkt auf der Route. Leider können wir erst am späten Nachmittag starten, so wählen wir die Variante „schnell“ und auch das Wetter spielt nicht mit. So sind wird gar nicht böse über die zwei Stunden Autobahn.

Die nächste Etappe führt uns in den Schwarzwald, Brigitte und Franz aus dem Hause Hotel Waldblick ( https://hotel-waldblick.de ) in Schenkenzell kennen wir schon über 15 Jahre, es ist immer wie ein bisschen „Nach Hause kommen“. Der Abend wird lang, mit Franz sitzen wir zusammen und haben viel Spaß mit einem neuen Würfelspiel. Leider hat sich das Navi von unserem Freund Tom in die ewigen „Jagdgründe“ verabschiedet, etwas Neues muss her. Damit verbunden ist die Verlängerung um einen Tag im Schenkenzell, denn sonntags hat Touratech zu. Wieder ist uns bei unserem Tagestrip der Wettergott nicht hold, und nachdem wir ein paar Motorradfahrern aus dem Graben geholfen haben, beschließen wir, den restlichen Tag bei Café und leckerer Schwarzwälder Kirschtorte zu verbringen.

Auf geht es nach Touratech in Niedereschbach. Machen wir es kurz: Neues Navi, neue Jacken, neue Hosen, neue …. Und weiter geht es in Richtung Schweiz. Glaubenbühlenpass und Grimselpass warten auf uns. In Ulrichen verbringen wir die Nacht.

Am nächsten Morgen erwartet uns zum ersten Mal die Sonne. Noch ist es ein bisschen kühl, aber das ändert sich im Laufe des Tages. Über den Großen San Bernhard geht es nach Italien. In Aosta schlagen wir unser Quartier auf. Endlich können wir abends draußen sitzen und genießen die kleine quirlige Stadt bei Bier und Pizza.

Neuer Tag, neues Land. Frankreich erwartet uns. Auf geht es über den Kleinen St. Bernhard und den Iseran zum Lac Du Mont-Cenis. Hier gibt es nicht nur wunderbare Aussichten über den See, sondern auch an einem kleinen Restaurant eine lokale Speise, wir dürfen das superleckere Tartiflette genießen. Mit vollem Bauch wollen wir den See umfahren, aber leider ist die geschotterte Südseite seit zwei Jahren für motorisierte Fahrzeuge gesperrt. Ungern drehen wir um. In Termignon finden wir ein kleines schnuckeliges Hotel namens L’Outa (https://hotel-outa.com) mit gemütlichen Sitzecken, leckerem Wein und gutem Essen.

Heute ist der Pässetag, gleich nach dem Frühstück geht es auf den Col Du Télégraphe, gefolgt vom Galibier und dann dem genialen Izoard. Alles bei blauem Himmel und Postkartenmotiven an jeder Ecke. In Vars wollen wir einen kleinen Kaffee zu uns nehmen und mal überlegen, wo wir heute Nacht unser Haupt betten. Dabei werden wir von Regen überrascht. Eine Weiterfahrt über den Col de Vars und gezwungenermassen dann über den Bonette wollen wir bei dem Regen nicht. Es stellt sich heraus, dass unser Caféstopp auch eine Herberge, speziell für Motorradfahrer, ist. Die freundlichen Gastgeber weisen uns nicht nur Zimmer zu, sondern auch noch eine Garage für unsere fahrbaren Untersätze.

Nun denn, wieder bei herrlichem Wetter geht es auf den höchsten Pass in den Alpen, den Bonette. Ein bisschen gemogelt ist es schon, denn der Bonette hat „nur“ 2715m über NN. Damit ist er nicht der Höchste, aber die Schleife namens Cime de la Bonette bringt uns auf 2802m/NN und damit erreicht man Höhengefühle.

Wie schon erwähnt, wollen wir nicht näher an die französische Mittelmeerküste. Ein neues Ziel muss her. Schon seit Tagen verfolgt uns virtuell via Facebook und Co. unser italienischer Freund Marco. Gracia und Marco haben vor vielen Jahren ihren Traum wahr gemacht, alles hingeschmissen und in der Nähe von Rimini ein kleines B&B, das La Fenice ( https://www.guesthouselafenice.it) speziell für Motorradfahrer eröffnet. Also schnell eine Route quer durch Italien gebaut und nach einem positiven Anruf wurden die Navis neu gefüttert. Emilia Romagna wir kommen.

Über den Col de la Lombarde verlassen wir Frankreich und kommen wieder nach Italien. Eine kleine Schleife über den Coll da Caccia, den Colle del Morti und den Colle d´Esischie fordet unsere ganze Aufmerksamkeit, die kleine, nicht mehr als zwei Meter breite Straße ist nicht mehr als eine Buckelpiste mit Schotteranteilen. Belohnt wird man mit fantastischen Aussichten. Ein B&B in Dronero dient als Unterkunft. Erwähnen müssen wir, die Osteria Rosso Rubino, (https://www.ristoranterossorubino.it) die wir auf der Suche nach Nahrung zufällig gefunden haben. Selten habe ich so gut gegessen wie an diesem Abend. Wir freuen uns schon auf ein weiteres Ma(h)l.

Es folgen zwei Tage im Piemont, wir waren noch nie hier, es ist beeindruckend, tausende von kleinen kurvenreichen Straßen, schattigen Wäldern und immer wieder kleine Pässe wie den Giova oder den Bocco. Die Erbauer der Straßen haben immer an uns Motorradfahrer gedacht, denn eine Gerade länger als 500m haben wir nicht gefunden.

Um mehr Zeit mit unseren Freunden in der Emilia Romagna zu verbringen, gehen wir für ein paar Stunden auf die mautpflichtige Autobahn. In Cattolica geht es wieder runter. Jetzt noch eine halbe Stunde und wir sind am Ziel angekommen. Gracia und Marco erwarten uns schon am La Fenice (https://www.guesthouselafenice.it/de/)

Fünf Tage verbringen wir hier. Die Gegend ist herrlich. Großartige Motorradstrecken, mediterranes Klima, nette Menschen, keine Verbotsschilder aber vor allem cucina italiana. Ausflugsziele gibt es zu Haufe. Erwähnt sei: Urbino, eine wunderschöne Altstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten und der besten Eisdiele der Welt, der Officina del Gelato – Puro & Bio, (https://de-de.facebook.com/pg/officinadelgelatourbino/community/?ref=page_internal) oder San Leo mit einer großen Festung auf dem Berg gebaut, gleich in der Nähe von San Marino. Auch dieses Städtchen verdient es, besucht zu werden. Wer es abenteuerlicher mag, dem sei der Monte Nerone (1525m/N.N.) ans Herz gelegt. Es gibt mehrere Straßen, um auf den Berg zu kommen, eine Asphaltierte, eine Geschotterte und eine von der man sagen kann: „Das glaube ich nicht“. Die letzte genannte Variante ist maximal 1,50m breit und hat ca. 15-18% Steigung. Teilweise ist der restliche Asphalt weggebrochen und zu allem Überfluss wachsen auch noch Bäume auf der Straße. Fahrgeschick und Konzentration sind hier extrem gefragt.

Alles hat mal ein Ende, so auch diese wunderschöne Zeit. Wir müssen den Heimweg antreten. Erstes neues Ziel ist der Monte Baldo am Gardasee. Um nicht stundenlang durch die Poebene zu müssen, geht es wieder auf die Autobahn. Nach 3 Stunden hat die Quälerei ein Ende und es heißt wieder „Aufi geht´s! Nahe dem Bocca di Navene übernachten wir in einem Rifugio. Was für eine herrlicher Sonnenuntergang in ca. 1500m/ N.N.

Heute fahren wir nach Südtirol, unsere zweite Heimat. Über viele kleine und große Pässe, wie z.B. Serrada, Sommo und den Rollepass führt die Routen bis zum Fuße des Pellegrinopasses. Auch das Hotel Belvedere in Falcade kennen wir schon lange und können das nur empfehlen. (http://www.belvederehotel.info)

Am nächsten Tag freuen wir uns auf den höchsten Pass in Österreich, den Großglockner. Wir sind in den letzten Jahren immer wieder über dieses Meisterwerk der Straßenbaukunst gefahren und ich glaube, ich könnte sofort nochmal darüberfahren. Nirgendwo verbinden sich Berge und Streckenführung so perfekt. Wer gerne sportlich fährt kann das hier, wer gerne cruisen möchte bitte schön und die, die gerne Fotostopps lieben, hier geht es an jeder Ecke. Zwei Nachteile gibt es aber doch: Erstens, wenn das Wetter nicht mitspielt, dann ist es hier gefährlich. Ein paar Mal hatten wir so heftigen Nebel, dass ich mein Vorderrad nicht mehr gesehen habe. Auch Schnee gibt es in den Sommermonaten gerne mal. Zweitens der Preis. Zurzeit liegt die Maut bei 27,50€ pro Tag. Damit könnt ihr so oft über den Berg fahren, wie ihr wollt an einem Tag. Es gibt Übernachtungsmöglichkeiten auf dem Berg. Also mein Tipp, Tagestour dahin planen, dort schlafen und am nächsten Tag, frühmorgens den Berg allein genießen, dann ist die Maut verkraftbar.

Leider wurde unsere Vorfreude getrübt. Genau an dem Tag, den wir geplant hatten, gab es eine Baustelle (Brückensanierung), so war der himmlische Berg gesperrt. Ergo mussten wir nicht nur die Route umplanen, sondern auch noch das am Vortag gebuchte Hotel stornieren. Die Höchststrafe ist aber statt Kurven und Kehren: Der Felberntauerntunnel! An dieser Stelle nochmals vielen Dank für das unkomplizierte Stornieren der Hotelzimmer. Wie schon erwähnt, holen wir die Übernachtung bestimmt nach. (https://www.lampenhaeusl.at) Ein neues Bett haben wir in Zell am Ziller gefunden. Hoch oben im Fügenberg mit herrlichen Aussichten.

Der kommende Tag bringt uns nach Deutschland zurück. Schnell noch die letzten Pässe wie den Kesselberg oder den Ammersattel genießen, dann sind wir im Allgäu. Leider erwischt uns das feuchte Nass von Oben wieder. Aber in unserer neuen Unterkunft gibt es einen Trockenraum. Die Betten sind bequem und das superleckere Essen hat die Chefin persönlich gekocht. Hier endet auch unsere Routenplanung. Bei Wein und Bier begeben wir uns auf die letzte Etappenplanung.

Wenn das Gute so nah liegt, sollte man zuschlagen. Tom, Bea und Ich wollen nochmal zurück in den Schwarzwald, also schnell ein Zimmer gebucht und auf geht es mit einem letzten Blick auf die wunderschönen Alpen. Die Strecke oberhalb des Bodensees ist bis jetzt die beste Alternative, die wir gefunden haben. Die nähergelegene B31 sollte man meiden, hier trifft sich alles, Autos, LKWs, Radfahrer, Ortsdurchfahrten und was sonst noch kreucht und fleucht. So fahren wir entspannt oberhalb von Ravensburg und vorbei an Tuttlingen in Richtung Schenkenzell. Der aufheiternde Abend auf der Anreise soll noch einmal wiederholt werden.

Eine Station haben wir noch, bevor wir wieder in Dortmund eintrudeln. Und wieder ist es das Waldhotel Heppe in Dammbach, welches uns ein Dach über dem Kopf gewährt. Bei klassischem Zwiebelrostbraten und leckerem Silvaner schlummern wir schnell ein.

Heute geht es nach Hause, Tom möchte noch mit seiner Familie ein paar Stunden verbringen, so geht er nach dem Frühstück auf die Autobahn und ist 3 Stunden später zuhause. Bea und ich genießen den letzten Urlaubstag noch ein wenig mehr und suchen die kleinen Straßen in Richtung Heimat. Ein letzter Kaffee im Sauerland direkt am Biggestausee und dann sind wir auch Daheim.

23 Tage und dieses Abenteuer ist zu Ende, aber wir haben noch so viele vor uns. Jetzt beginnt der Herbst, da wartet der „Goldene Oktober“ auf uns. So ein „Indian Summer“ hat auch was.

 

DRK TOUR 2021

Auch in diesem Jahr gab es wieder eine Tour mit unseren Motorrad begeisterten Arbeitskollegen und Freunden. In diesem Jahr waren wir, wie soll es auch anders sein, im Sauerland. Im Land der 1000 Hügel kann man hervorragend Kurven räubern.

Vielen Dank an alle die dabei waren. Insbesondere an meine Frau für die vielen, vielen schönen Fotos, an Tom und Jan für die Tatkräftige Unterstützung. Ohne Euch geht es nicht.

Freut euch auf das nächste Jahr, die Rhön will von uns unsicher gemacht werden.

Südtirol 2021

Wir haben es wieder getan und das, ohne zu fragen!

Wir waren mal wieder in den Alpen. Die „klassische“ Alpentour. Wir sind sie schon öfter gefahren, immer mit kleinen Variationen, aber die Grundstruktur ist gesetzt.

Aus dem Ruhrgebiet gestartet, erster Halt ist Dammbach bei Aschaffenburg in Bayern. Das erreichen wir mit minimaler BABfahrt lässig. Weiter geht es in den Schwarzwald, nach ca. 4,5 Std Fahrzeit ist man da. Am kommenden Tag führt die Route am Bodensee entlang und sogar per Fähre von Friedrichshafen nach Romanshorn (Schweiz). Die Entschleunigung auf dem Wasser mit der immer näherkommenden Bergsicht ist einfach genial. Ende der Tagesetappe ist Damüls (Österreich). Bei strahlendem Sonnenschein geht es über die Silvrettahochalpenstrasse nach bella italia. Am Reschensee vorbei (ja, die Kirche ist noch da) nach Mals.

Um eine großartige Runde rund um das Stilfser Joch zu machen haben wir hier zwei Nächte verbracht. Die Aussicht vom Hotel ist gigantisch. Alles hat ein Ende, also weiter nach Südtirol. Vier Übernachtungen in unserem Basislager in Kastelruth sind so schnell vorbei, aber dafür haben wir die Sellaronda ohne viele Touristen geschafft, meinen Lieblingspass – das Würzjoch – befahren und vieles mehr gesehen.

Immer ist die Trennung von Südtirol schwer, in diesem Fall aber nicht ganz so, denn der Großglockner wartet auf uns. Diesmal ein bisschen länger, denn am Stallersattel hatten wir nicht nur ein „kleines“ Unwetter, sondern ich habe mir auch einen ungebetenen Gast in meinen Hinterradreifen geimpft. Die kleine Mistschraube im alten Reifen konnte ich aber in Lienz gegen einen neuen Reifen tauschen. Einen herzlichen Dank an das Reifenhaus Plankenauer. Euer Service ist unschlagbar! Nach einer geruhsamen Nacht in Kaprun ging es weiter zurück nach Deutschland, auf zum Sudelfeld in Bayrischzell. Die Tatzelwurmstrasse wird zum zweiten Morgenkaffee für uns auf dem Weg in den Bayrischen Wald. In Viechtach verbrachten wir wieder zwei Nächte, der Böhmerwald ist die Tagesetappe, die zu bewältigen war. Nun müssen wir uns aber wirklich von den Bergen trennen. Auf geht es nach Dinkelsbühl. Diese wunderbare Altstadt hat es uns in diesem Jahr angetan, wir waren schon zum zweiten Mal hier. Leider war die Reise für unseren Freund Martin hier zu Ende. Martin kommt aus Heilbronn, eine Weiterfahrt in Richtung Norden machte keinen Sinn. So fuhren wir an unserem vorletzten Tag ohne Martin ins Sauerland. Eigentlich hätten wir auch direkt nach Hause fahren können! Aber warum? Dazu ist es auch direkt vor unserer Haustür zu schön.

Vielen Dank an Martina, Udo, Martin und Tom für die wunderbaren 16 Tage. Es hat uns viel Freude bereitet, diese Reise zu planen und mit euch dann den Plan in die Realität um zusetzten. Gerne wieder!

Diese Hotels können wir uneingeschränkt weiterempfehlen:

Deutschland, Spessart

Waldhotel Heppe

Heppe 1

63874 Dammbach

Tel: +49 6092 9410

Internet: https://waldhotelheppe.de/

Mail: info@waldhotelheppe.de

Deutschland, Schenkenzell

Hotel Waldblick

Schulstraße 12

77773 Schenkenzell

Tel: +49 7836 93960

Internet: www.hotel-waldblick.de

Mail: info@hotel-waldblick.de 

Österreich, Bregenzer Wald

Sporthotel Domig

Faschina 92

A-6733 Faschina

Tel: +43 5510 2060

Internet: https://www.sporthoteldomig.at/

Mail: office@hoteldomig.at

Italien, Vinschgau

Ferienhotel Kastellatz

Prämajur 51

I-39024 Mals

Tel: +39 0473 831415

Internet: www.kastellatz.it

Mail: info@kastellatz.it

Italien, Südtirol

Hotel Rosslaufhof

Marinzenweg 37

I-39040 Kastelruth

Tel: +39 0471 706616

Internet: www.rosslaufhof.com

Mail: hotel@rosslaufhof.com

Österreich, Kaprun

Die Schneiderei

Sigmund-Thun-Str. 12

A-5710 Kaprun

Tel.: +43 (0) 664 4374034

Internet: https://www.schneiderei-kaprun.at/

Mail: info@schneiderei-Kaprun.at

Deutschland, Bayerische Alpen

Berghotel Sudelfeld

Unters Sudelfeld 4

83735 Bayerischzell

Tel: +49 8023 81990

Internet: https://www.berghotel-sudelfeld.de

Mail: info@berghotel-sudelfeld.de

Deutschland, Bayerischer Wald

Hotel Zum Bräu

Viechtacher Str. 6

94262 Kollnburg

Tel: +49 994 94850

Internet: www.zum-braeu.de 

Mail: info@zum-braeu.de

Deutschland, Franken

Hotel Hezelhof

Segringer Str. 7

91550 Dinkelsbühl

Tel: +49 9851 555420

Internet: www.hezelhof.com

Mail: info@hezelhof.com

Deutschland, Sauerland

Hotel Wiesengrund

Höfestr. 3

59969 Hallenberg

Tel: +49 2984 560

Internet: www.wiesengrund.net

Mail: info@wiesengrund.net

Endlich wieder Unterwegs!

Nach so vielen Monaten der Entbehrung, mussten wir über Pfingsten weg.
Geplant, schon seit einem Jahr, war Pfingsten auf einem Weingut nahe Heilbronn zu verbringen. Aber wie es in der letzten Zeit ist, so mach Corona uns einen Strich durch die Rechnung.

Aufgeben oder Umplanen?

Blöde Frage, Aufgeben ist keine Option. Also wo können wir hin?
Das gut liegt so nah. Bayern nimmt Touristen auf bei einer stabilen Inzidenz unter 100.

Bayern ist gar nicht so weit weg. Eins unserer Lieblingshotels ist bei Aschaffenburg im Dammbachtal. Bei saumäßigem Wetter über die Dosenbahn in ca. 2,5 Std erreichbar und bei gutem Wetter eine klasse Tagestour durch Westerwald, Taunus und Spessart.

Gesagt, getan, schnell Zimmer gebucht und ein/zwei Touren in der Region gebastelt, los geht’s.
Herrliche Kurven und schön Landschaften wurden von uns unter die Räder genommen. Zwei ausgelassene Tage an denen man Corona vergessen konnte. Na ja, fast halt.

Danke an alle die uns begleitet haben, es war wieder mal schön mit Euch unterwegs sein zu dürfen.
Wir freuen uns schon, auf die 11 Tage der genialen Österreichtour in drei Wochen.

Tourguide – Jetzt auch Zertifiziert!

Auch wir haben die Zeit genutzt und uns unter Coronakonformen Bedingungen weitergebildet.

Seit dem letzten Wochenende sind wir Motorradtourguides mit Zertifikat.

Es war ein spannendes und lehrreiches Wochenende. Leider spielte der Wettergott nicht mit. 3°C und teilweise Schneeschauer machten es nicht einfacher. Aber, so ist das, wenn man Tourguide sein möchte, immer vorne und immer dem Wetter ins Auge blickend!

Vielen Dank an alle Mitstreiter insbesondere an Kai, Ralf und Marcus!

Seelengefühl

Motorradfahren ist so vielfältig. Schnelles, rasantes Tempo auf einer Rennstrecke oder geschicktes taktieren im Trailgelände sind nur ein zwei Beispiele, die weiter nicht auseinander sein können. Kurze Fahrten zum nächsten Mopettreff oder extreme wie ein IronButt sind zwei weitere.

Aber egal wie wir unser Hobby nutzen, allen gemeinsam ist das Motorradfahren.

Ein besonderer Dank an Karim Klausmann für dieses wundervolle Video.
https://www.karimklausmann.com/

Termine 2021

Es ist im Moment schwierig, Termine für das kommende Jahr entgültig festzulegen. Schließlich gibt da immer noch so ein kleines Virus. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen.
Also schreiben wir mal folgende Termine in unsere Kalender und freuen uns darauf wieder mit vielen lieben Menschen das schönste Hobby der Welt zu teilen.

Mit BMW Helming & Söhne vom Motorradzentrum Ems-Vechte sind wir unterwegs:

Rhön 13.05.2021 – 16.05.2021
Kärnten 17.06.2021 – 26.06.2021
Sauerland 23.09.2021 – 26.09.2021

Mit den Motorradfreunden des Roten Kreuz Dortmund sind wir vom 13.08.2021 – 15.08.2021 im Sauerland. Anmeldungen wie immer über tour@drk-dortmund.de

Und unser erstes eigenes Motorrad-Adventure.Reisen Treffen haben wir auf den 08.07.2021 – 11.07.2021 gelegt. Die Planung läuft auf Hochtouren.

Das war unser Jahr 2020 mit Euch!

Sooo langsam neigt sich das Jahr dem Ende zu.
Als wir im März was von Corona, Pandemie und Beherbergungsverbot gehört haben, fanden wir das nicht lustig. Schließlich hatten wir unsere Motorradtouren für das ganze Jahr schon lange geplant.

Für die „langen“ Touren waren die Übernachtungen schon gebucht und Touren ausgearbeitet. Nach der Winterpause sollte es in den Sattel gehen. Was nun?

Wir haben das Beste daraus gemacht. Alle Touren und Urlaube konnten stattfinden, wenn auch unter anderen Bedingungen. Ein paar Beispiele: Im April gab es schon ein Beherbergungsverbot für Hotels, für Ferienwohnungen nicht. Diese Lücke konnten wir nutzen. Jeder „Haushalt“ hatte sein eigenes Reich. Und bei den leckeren Grillabende standen wir unter freiem Himmel. Einen Tag später gab es auch ein Beherbergungsverbot für Ferienwohnungen.
Die Herrentour sollte in das Dreiländereck Italien / Österreich / Slowenien gehen. Der grenzfreie Reiseverkehr wurde erst aufgehoben als wir schon Unterwegs waren. Wieder Glück gehabt. Der Übergang von Österreich nach Italien (Nassfeldpass) war durch Bauarbeiten gesperrt, für uns, da wir unser Quartier auf dem Nassfeld hatten währe das eine Katastrophe geworden. Auch hier war Fortuna auf unserer Seite, die Bauarbeiten wurden für die Zeit zufälligerweise eingestellt.

Ihr seht, wir haben viel Glück gehabt im Jahr 2020

Wir hoffen das die Pandemie sich so langsam vom Acker macht und wir wieder ohne Einschränkungen Reisen können.

Indian Summer im Sauerland

Das war doch mal wieder schön. Nachdem wir die Saison in diesem Jahr schon im Sauerland begonnen haben, passte die Einladung eines unserer Lieblingshotels hervorragend.

Also auf ging es zum Indian Summer ins Sauerland. Das Wetter sollte mehr als schlecht sein, Regen und Temperaturen um die 8°C waren angesagt. Tatsächlich war der Wettergott uns holt. Von Regen keine Spur und ab und zu gab es auch zweistellige Temperaturen.

Danke an alle für das wunderbare Wochenende!

#ma_reisen #motorradadventurereisen

Nach dem Urlaub, ist vor dem Urlaub!

Die Emilia Romagna ist immer eine Reise wert. Die Landschaft ist schon bemerkenswert. Man hat immer den Eindruck, man ist oben. Tausende von Hügeln und kleinen Bergen, ein ständiges rauf und runter, rechts und links. Die Straßenbauer haben sich hier der Landschaft angepasst. Eine Gerade, die länger als 500m ist, haben wir noch nicht gefunden. Große Touristenströme gibt es hier nicht, meistens ist man alleine auf weiter Flur. Die wahren Perlen dieser lieblichen Gegend sind aber die kleinen und mittleren Orte wie San Leo oder Urbino. Wunderschöne pittoreske Städtchen, meist mit komplett erhaltenen Stadtmauern und einem sehenswerten Kern. Dank der italienischen Lebensweise gibt es immer einen kleinen, leckeren Café. Kleiner Tipp am Rande, wer nach San Leo will, muss durch San Marino, wer Trubel mag, ist auf dem Felsen richtig. Ansonsten lohnt meist, das Spritfass zu füllen.

Leider geht diese schöne Zeit viel zu schnell vorbei. Nach ein paar Stunden auf den Dosenbahn finden wir uns am Gardasee wieder. Selbstverständlich weit oberhalb des Sees. Auf dem Monte Baldo verbringen wir eine Nacht. Über kleine, verwinkelte Straßen geht es auf den Tonalepass und dann auf den Gavia. Diesmal haben wir Glück, gutes Wetter und wenig Mitstreiter machen den Gavia zum Leckerbissen. In Santa Catharina finden wir eine wunderbare Bleibe mit leckerem Essen und gutem Wein.
Ein typisches italienisches Frühstück und schon sitzen wir wieder auf dem Bock. Das Stilfser Joch wartet auf uns. Von Bormeo rauf, brrr lausige 8°C. Schnell zwei/drei Fotos und über den Umbrail ab in die Schweiz. Weiter in Richtung Reschenpass. Die Bundesstraße in Richtung Nauders ist gesperrt. Alles wird über die Norberthöhe umgeleitet. Was für ein Chaos. Nun bietet die Strecke nach Samnaun nicht nur eine geile Anfahrt durch kleine Naturtunnel, sondern auch noch die Möglichkeit, zollfrei einzukaufen. Der Liter Sprit liegt hier zur Zeit bei 0,97€. Welch Schreck, die Straße wird neu gestaltet, die ersten beiden Tunnel sind schon weg. Warum macht man sowas?
Nun verlassen wir die Berge, Hopfen am See ist unser Zielpunkt für diese Nacht. Der Wettergott meint es gut mit uns, klare Sicht und ein gewaltiger Sonnenuntergang wir uns geboten. Typische einheimische Kost in Form von Guiness und Burger begleiten uns beim Abendessen.

Die letzten Urlaubstage brechen an. Aber erst stehen noch Dinkelsbühl und Würzburg auf der Tagesordnung. Beide Städte sind wunderbar und es lohnt ein ausgiebiger Spaziergang. Unseren letzten Abend genießen wir gemeinsam mit guten Freunden bei leckerem Essen und hervorragendem Wein. So schnell gehen zwei Wochen vorbei, aber frei nach den Devise: „Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.“ freuen wir uns schon auf neue Abenteuer!