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Seelengefühl

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Motorradfahren ist so vielfältig. Schnelles, rasantes Tempo auf einer Rennstrecke oder geschicktes taktieren im Trailgelände sind nur ein zwei Beispiele, die weiter nicht auseinander sein können. Kurze Fahrten zum nächsten Mopettreff oder extreme wie ein IronButt sind zwei weitere.

Aber egal wie wir unser Hobby nutzen, allen gemeinsam ist das Motorradfahren.

Ein besonderer Dank an Karim Klausmann für dieses wundervolle Video.
https://www.karimklausmann.com/

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Termine 2021

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Es ist im Moment schwierig, Termine für das kommende Jahr entgültig festzulegen. Schließlich gibt da immer noch so ein kleines Virus. Aber wir lassen uns nicht unterkriegen.
Also schreiben wir mal folgende Termine in unsere Kalender und freuen uns darauf wieder mit vielen lieben Menschen das schönste Hobby der Welt zu teilen.

Mit BMW Helming & Söhne vom Motorradzentrum Ems-Vechte sind wir unterwegs:

Rhön 13.05.2021 – 16.05.2021
Kärnten 17.06.2021 – 26.06.2021
Sauerland 23.09.2021 – 26.09.2021

Mit den Motorradfreunden des Roten Kreuz Dortmund sind wir vom 13.08.2021 – 15.08.2021 im Sauerland. Anmeldungen wie immer über tour@drk-dortmund.de

Und unser erstes eigenes Motorrad-Adventure.Reisen Treffen haben wir auf den 08.07.2021 – 11.07.2021 gelegt. Die Planung läuft auf Hochtouren.

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Das war unser Jahr 2020 mit Euch!

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Sooo langsam neigt sich das Jahr dem Ende zu.
Als wir im März was von Corona, Pandemie und Beherbergungsverbot gehört haben, fanden wir das nicht lustig. Schließlich hatten wir unsere Motorradtouren für das ganze Jahr schon lange geplant.

Für die „langen“ Touren waren die Übernachtungen schon gebucht und Touren ausgearbeitet. Nach der Winterpause sollte es in den Sattel gehen. Was nun?

Wir haben das Beste daraus gemacht. Alle Touren und Urlaube konnten stattfinden, wenn auch unter anderen Bedingungen. Ein paar Beispiele: Im April gab es schon ein Beherbergungsverbot für Hotels, für Ferienwohnungen nicht. Diese Lücke konnten wir nutzen. Jeder „Haushalt“ hatte sein eigenes Reich. Und bei den leckeren Grillabende standen wir unter freiem Himmel. Einen Tag später gab es auch ein Beherbergungsverbot für Ferienwohnungen.
Die Herrentour sollte in das Dreiländereck Italien / Österreich / Slowenien gehen. Der grenzfreie Reiseverkehr wurde erst aufgehoben als wir schon Unterwegs waren. Wieder Glück gehabt. Der Übergang von Österreich nach Italien (Nassfeldpass) war durch Bauarbeiten gesperrt, für uns, da wir unser Quartier auf dem Nassfeld hatten währe das eine Katastrophe geworden. Auch hier war Fortuna auf unserer Seite, die Bauarbeiten wurden für die Zeit zufälligerweise eingestellt.

Ihr seht, wir haben viel Glück gehabt im Jahr 2020

Wir hoffen das die Pandemie sich so langsam vom Acker macht und wir wieder ohne Einschränkungen Reisen können.

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Indian Summer im Sauerland

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Das war doch mal wieder schön. Nachdem wir die Saison in diesem Jahr schon im Sauerland begonnen haben, passte die Einladung eines unserer Lieblingshotels hervorragend.

Also auf ging es zum Indian Summer ins Sauerland. Das Wetter sollte mehr als schlecht sein, Regen und Temperaturen um die 8°C waren angesagt. Tatsächlich war der Wettergott uns holt. Von Regen keine Spur und ab und zu gab es auch zweistellige Temperaturen.

Danke an alle für das wunderbare Wochenende!

#ma_reisen #motorradadventurereisen

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Nach dem Urlaub, ist vor dem Urlaub!

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Die Emilia Romagna ist immer eine Reise wert. Die Landschaft ist schon bemerkenswert. Man hat immer den Eindruck, man ist oben. Tausende von Hügeln und kleinen Bergen, ein ständiges rauf und runter, rechts und links. Die Straßenbauer haben sich hier der Landschaft angepasst. Eine Gerade, die länger als 500m ist, haben wir noch nicht gefunden. Große Touristenströme gibt es hier nicht, meistens ist man alleine auf weiter Flur. Die wahren Perlen dieser lieblichen Gegend sind aber die kleinen und mittleren Orte wie San Leo oder Urbino. Wunderschöne pittoreske Städtchen, meist mit komplett erhaltenen Stadtmauern und einem sehenswerten Kern. Dank der italienischen Lebensweise gibt es immer einen kleinen, leckeren Café. Kleiner Tipp am Rande, wer nach San Leo will, muss durch San Marino, wer Trubel mag, ist auf dem Felsen richtig. Ansonsten lohnt meist, das Spritfass zu füllen.

Leider geht diese schöne Zeit viel zu schnell vorbei. Nach ein paar Stunden auf den Dosenbahn finden wir uns am Gardasee wieder. Selbstverständlich weit oberhalb des Sees. Auf dem Monte Baldo verbringen wir eine Nacht. Über kleine, verwinkelte Straßen geht es auf den Tonalepass und dann auf den Gavia. Diesmal haben wir Glück, gutes Wetter und wenig Mitstreiter machen den Gavia zum Leckerbissen. In Santa Catharina finden wir eine wunderbare Bleibe mit leckerem Essen und gutem Wein.
Ein typisches italienisches Frühstück und schon sitzen wir wieder auf dem Bock. Das Stilfser Joch wartet auf uns. Von Bormeo rauf, brrr lausige 8°C. Schnell zwei/drei Fotos und über den Umbrail ab in die Schweiz. Weiter in Richtung Reschenpass. Die Bundesstraße in Richtung Nauders ist gesperrt. Alles wird über die Norberthöhe umgeleitet. Was für ein Chaos. Nun bietet die Strecke nach Samnaun nicht nur eine geile Anfahrt durch kleine Naturtunnel, sondern auch noch die Möglichkeit, zollfrei einzukaufen. Der Liter Sprit liegt hier zur Zeit bei 0,97€. Welch Schreck, die Straße wird neu gestaltet, die ersten beiden Tunnel sind schon weg. Warum macht man sowas?
Nun verlassen wir die Berge, Hopfen am See ist unser Zielpunkt für diese Nacht. Der Wettergott meint es gut mit uns, klare Sicht und ein gewaltiger Sonnenuntergang wir uns geboten. Typische einheimische Kost in Form von Guiness und Burger begleiten uns beim Abendessen.

Die letzten Urlaubstage brechen an. Aber erst stehen noch Dinkelsbühl und Würzburg auf der Tagesordnung. Beide Städte sind wunderbar und es lohnt ein ausgiebiger Spaziergang. Unseren letzten Abend genießen wir gemeinsam mit guten Freunden bei leckerem Essen und hervorragendem Wein. So schnell gehen zwei Wochen vorbei, aber frei nach den Devise: „Nach dem Urlaub ist vor dem Urlaub.“ freuen wir uns schon auf neue Abenteuer!

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Urlaub – Endlich Urlaub

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So gerne wir mit vielen, netten Menschen unterwegs sind, so genießen wir unseren Urlaub auch mal ganz allein. Keine Verpflichtungen, keine Gruppe im Rückspiegel, kein „Wann fahren wir morgen los?“

Dieses Mal müssen wir leider auf Tom verzichten. So machen meine Frau und ich uns auf den Weg in Richtung Süden. Unser Ziel ist Mondaino, ca. 20 Km von Rimini weg. (Diese Zeilen entstehen gerade hier.) Im Guesthouse La Fenice fühlen wir uns besonders wohl. Mag es daran liegen, dass hier alles so unkompliziert ist oder hier die italienische Lebensart gelebt wird oder doch daran, dass Grazia und Marco einfach die liebsten und perfektesten Gastgeber sind.


Gestartet sind wir vor einer Woche, erster Stopp in Dammbach. Wir können ohne Autobahn, bequem hier hin fahren und haben noch Zeit für Kaffee und Kuchen. Weiter ging es, diesmal in Begleitung von Michel und Norbert in den Schwarzwald, schöne Tour bis zum Vogtsmichelshof.
Der nächste Tag brachte uns zum Arlberg nach St. Anton, leider spielte das Wetter nicht mit, Regen und Temperaturen um 8°C sind auf dem Mopet nicht angenehm. Weiter ging es am kommenden Tag nach Südtirol, Kastelruth ist hier unser Lieblingsort. Drei Tage hatten wir Zeit, mal wieder dieses wunderbare Fleckchen Erde unter die Räder zu nehmen. Wie unterschiedlich die Motorradfahrer sein können. Während wir die kleinen Straßen genießen und auch die Aussichten auf den klassischen Pässen bewundern, moserten die Knieschleifer in unserem Hotel über die vollen Pässe, die auch seit Neuestem auch noch auf 60 Km/h limitiert sind. Lasst Euch davon nicht abhalten. Nur da, wo der Staßenbelag nicht mehr der Beste ist, gibt es eine Limitierung.

Nach einem Tag auf der Autobahn, genießen wir nun die herrliche Landschaft bei z.Zt. 28°C. Vier Tage sind wir in diesem kleinen Paradies. Dann steht auf dem Navi wieder der Richtungsanzeiger in Richtung Norden.

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Die Herrentour 2020 beginnt!

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Die ersten sind ab heute unterwegs, morgen am Freitag starten die nächstgen und am Samstag sehen wir uns alle im Alpenvorland.

Ich wünsche allen Herren eine stressfrei Anfahrt zur Herrentour 2020!

Bis Samstag!
Euer Jupp
Herrentourproduzent

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Schwarzwald und Allgäu

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Nachdem unser Lieblingsmotorradhaus, Corona bedingt, alle Touren für das Jahr 2020 abgesagt hat, standen wir nun da, mit vollen Tanks und einer Lücke im Kalender. Hotels waren gebucht, Touren waren ausgearbeitet sollten wir uns von Corona stoppen lassen? Wieso können wir nicht unserem Hobby frönen und dabei auf ausreichend Abstand achten? Gesagt, getan!
Am Donnertag nach einem leckeren Frühstück bei unserem Bäcker rollen die Möppis vom Hof. Ein kleines Stückchen Autobahn, damit wir den Pott hinter uns lassen aber dann durch die Ausläufer des Sauer- und Siegerlandes rein in den kurvenreichen Taunus. Unser Ziel für heute ist der Spessart. In Dammbach wartet das Waldhotel Heppe schon mit einem Tourabschlußbier auf uns. Das Waldhotel Heppe ist immer eine Reise wert.

Bei strahlendem Sonnenschein geht es auf die nächste Etappe. Über die Schwäbische Alb und dann am lieblichen Donautal entlang. Ab in den Schwarzwald. Unser Basislager ist, wie immer, dass Hotel Waldblick in Schenkenzell. Von hier aus kann man den Kniebis, die Schwarzwaldhochstraße und diverse unzählige kurvenreichen Strecken unter die Räder nehmen. Kleine Hindernisse in Form von Baustellen ärgern uns den ganzen Tag. Die Schwaben haben einfach zu viel Geld, die bauen gerade wie blöd. Drei Tage sind wir hier und lassen uns es gut gehen.

Nun steht wieder eine Überführungsetappe an, heute geht es in das Allgäu. Oberhalb vom Bodensee entlang mit einem kleinen Blick auf ebendiesen. Dann rufen die Berge. Schnepfegg, Riedbergpass, Furkajoch um nur einige zu nennen, einen besonders schönen Ausblick hat man vom Bödele ins Dreiländereck. Das Basislager im Allgäu ist das Wohlfühlhotel Frohsinn in Fischen. Herrliche Lage abseits der Straße mit Blick auf die Berge. Vier Tage haben wir hier die Straßen unsicher gemacht. Trotz deutlicher Unwettervorhersage hatten wir keine Regen auf unseren Touren. JA! Wenn Engel reisen!

Aber auch die schönste Reise endet einmal. Es ging nach großartigen Touren wieder in Richtung Heimat. Eine Zwischenübernachtung im Spessart und dann ab nach Hause. So schnell gehen 10 Tage ins Land aber die nächste Reise steht in den Startlöchern.

#waldhotelheppe #hotel_waldblick #hotel_frohsinn #ma_reisen #motorradadventurereisen

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Bosseln im Sommer?

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Das war mal wieder ein wunderbares Wochenende im Sauerland.

Schon seit vielen Jahren trifft sich die Honda Varaderogemeinde im Winter, zur sogenannten Kohl- und Pinkeltour. Was soll der gemeine Motorradfahrer auch sonst im Winter machen außer Bosseln und Besenwerfen?

Daraus ergibt sich zwangsläufig, dass viele Benzingespräche stattfinden. Schließlich ist es einfacher für den Motoristi über Bremsen, Scheiben oder Reifen zu reden als über Bosselkugeln oder Reisigbesen.

Unter diesen Umständen war es klar, dass aus dem Bosseln eine Motorradtour wird. Also weg von Winter hin zum Sommer. Im Mittelgebirge mit den 1000 Hügeln ist immer Platz für ein paar begeisterte Motorradtreiber. Nun sind wir schon im fünfen Jahr dort und haben immer noch nicht alles gesehen. Das Sauerland ist einfach herrlich.

Im Laufe der Jahre sind immer mehr liebe, nette Menschen dazu gekommen, so mischt sich die Motorradfreunde. Aus einem Varaderotreffen ist mittlerweile ein Markenfreies treffen geworden. Aber sehr selbst auf den Fotos.

Wissenswertes

Das Problem mit der Lautstärke.

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Seit dem 10.06.2020 dürfen in bestimmten Teilen von Tirol (A) keine Motorräder mit mehr als 95db Standgeräusch gefahren werden.

Der Aufschrei der Motorradgemeinde ist groß, sogar riesengroß. Aussagen von: „Die spinnen doch!“ oder „Motorradfahrer sind hier nicht mehr willkommen!“ bis hin „Ich fahre nie wieder nach Österreich!“ finden sich im ganzen WWW.

Da finden sich auch die kuriosten Vergleiche, hier werden Motorräder mit der Lautstärke von Laubbläsern oder Rasenmähern verglichen. Oder aber auch Trecker, LKW´s und Sportwagen zum Vergleich herangezogen.

Aber, wenn man nur ein bisschen nachdenkt, so könnte man zu dem Ergebnis kommen, dass wir das Problem selbst verursacht haben. Wieso müssen wir den mit Motorrädern durch die Gegend bügeln, die wirklich so laut sind, dass Menschen sich am Straßenrand die Ohren zuhalten? Rennmaschinen, die mit 15000 Umdrehungen im dritten Gang beschleunigen, als wenn es kein Morgen mehr gäbe. Chopper, die so einen bulligen Klang haben, dass Rentnern das Gebiss auf die Straße fällt. Die Liste lässt sich beliebig fortsetzen. Und wenn man sich keine laute Tröte leisten will, dann gibt man sein Geld bei Dr. Jekill & Mr. Hyde aus. Schließlich ist das ja 100% legal! Schließlich ist das sonore Wummern deutlich angenehmer als das Kreischen der Zwiebacksägen. Damit hat sich der Choppertreiber seinen Endtopf selbst schöngeredet und den schwarzen Peter an Mitstreiter der anderen Fraktion abgegeben.

Aber tut alles das Not? Wenn der gemeine Bürger das Pech hat, an einer beliebten Motorradstrecke zu wohnen, dann hat sich das mit dem entspannten Wochenende im Garten erledigt. 200 – 400 Motoräder, die dort pro Tag kurz „Hallo“ sagen und jeder der einzelnen Fahrer sagt: „Ist doch nicht schlimm, ich bin schnell wieder weg!“ Aber wir wissen, eine Fliege ist lästig, viele Fliegen sind eine Plage.

Was haben Stadträte nicht alles versucht? Als erstes versuchte man mit uns zu reden. Niemanden hat es interessiert. Als nächstes kam die Rennleitung ins Spiel. Ermahnungen und Bußgelder wurden verteilt – leider hat es außer einer negativen Presse für beide Seiten nichts gebracht. Rüttelstreifen war die nächste Waffe gegen den Lärm. Fehlanzeige, kein Erfolg. Das stärkste Schwert ist die temporäre oder vollständige Sperrung der meist geilen Motorradstrecke, sonst hätten wir hier ja nicht das Problem! Das brachte die Interessensgemeinschaften der Motorradfahrer ins Spiel. Der Rechtsapparat wird in Gang gesetzt. Die Gerichte befassen sich mit der Thematik. Aber wie wir wissen: „Vor Gericht und auf hoher See sind wir in Gottes Hand!“ Also geht es mal für den einen, mal für den anderen gut aus. Ergo: Auch keine Lösung.

Die Tiroler gehen einen neuen Weg. Frei nach dem Motto: „Laut ist out!“ verbieten sie nun die Befahrung von Straßen mit Motorrädern über 95db Standgeräusch. Ob das eine Lösung ist wird die Zeit zeigen.

Aber anstatt, dass wir Mopedfahrer nachdenken und überlegen, wie wir mit der Lautstärke unserer Lieblingsstücke umgehen, schreien wir wieder „Ungerecht!“ Wieso 95db und nicht 96db oder erklären, dass auch Motorräder mit 95db Standgeräusch im artgerechten Fahrbetrieb deutlich lauter sind als ….

Dazu fällt mir nur eins ein:

«Zwei Dinge sind unendlich: Das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.»

Bevor ihr jetzt denkt, was ist denn mit dem los? Ganz einfach: Ich durfte fünf schon geplante Touren, die durch das wunderschöne Tirol führten, umplanen. Da hat man viel, viel Zeit darüber nachzudenken.